Die Aaskrone

Nichts währt ewig

Rückblickend kann ich sagen, dass mir der Aufenthalt im Kloster von St. Lymirin vor allem eines gelehrt hat: Nichts währt ewig. Weder das Gute, noch das Böse, noch das Leben selbst.

Tief in den Katakomben des Klosters stießen wir nicht etwa nur auf die Lakaien in Diensten des Bösen, sondern auch auf einen Ordensbruder von mir, der vom Weg abgekommen war. Halloran Idriss war einst ein tapferer Kämpfer im Namen Iomedas, doch irgendwie war er vom rechten Weg abgekommen. Sicherlich half es sicherlich nicht, dass er von einem Vampir gebissen worden war und zu einem dieser Dunklen Gesellen gemacht wurde. Dennoch ist er den entscheidenden Schritt selbst gegangen: Er hätte sich auch anders entscheiden können. Natürlich schmerzte es mich ihn töten zu müssen und ich werde ihn in Zukunft in meine täglichen Gebete miteinschließen. Aber wie gesagt, er hat diesen Weg selbst gewählt.

Neben dem armen Halloran fanden wir natürlich auch noch den zu erwarteten Lakaien: Einen Streiter in schwarzer Rüstung, von unnatürlicher Natur. Er verspritzte zwar viel Blut – unnatürlich viel Blut, mehr als er aufgrund der ihm zugefügten Wunden hätte sollen – aber ansonsten war er fast harmlos.

Und auch die zweite der Dublesse Schwestern fanden wir schließlich in den unterirdischen Katakomben. Anscheinend hatte sie auf der Suche nach dem ewigen Leben ihren eigenen Weg gefunden und es geschafft sich irgendwie in einen Vampir zu verwandeln. Ein theoretisch einfacher Weg für das ewige Leben – wenn es auch erhebliche Einschränkungen mit sich bringt – doch zeigten wir ihr mit unseren Klingen und unserer Magie, dass diese Unsterblichkeit nur eine relative war. Viel konnte sie nicht gegen uns ausrichten, bis sie sich in eine Rauchwolke verwandelte. Rasch folgten wir ihr zu ihrem Sarg (welcher ausgerechnet der Sarg des alten Abts war) und erlösten sie dort von ihrem da sein.

Somit hatte auch dieses Böse sein Ende gefunden. Wieder eine Kreatur der Dunkelheit weniger, welche auf Golarion wanderte. Zurück in der Stadt stellten wir fest, dass sogar Ramoska Arkimos, der Nosferatu die Seiten gewechselt hatte, indem er uns einen Brief mit Informationen über den Wispernenden Pfad zukommen ließ. Wie ich bereits sagte: Nichts währt ewig. Nicht das Böse, nicht das Gute, nicht das Leben.

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Hunter9000

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